OP-Raum-Qualifizierung in Mainz
OP-Räume in Mainz nach DIN 1946-4 qualifizieren lassen
Beschreiben Sie Raumklasse, Anzahl der OP-Räume und die gewünschte Leistung. So kann Ihre Anfrage für eine mögliche Vermittlung an einen geeigneten Fachbetrieb vorbereitet werden.
- Qualifizierung von OP-Räumen der Raumklassen I, Ia und Ib nach DIN 1946-4
- Erstqualifizierung, Requalifizierung und ausführlicher Prüfbericht
- Mögliche Vermittlung an unabhängige Fachbetriebe
Die Prüfintervalle richten sich nach der Raumklasse, dem Baujahr des OP-Raums, der Fassung der DIN 1946-4 und der Standzeit der eingesetzten HEPA-Filter. Es gibt keine pauschale, für alle OP-Räume gleichermaßen geltende Frist.
Die Ausführung erfolgt ausschließlich durch den jeweils beauftragten Fachbetrieb. Der Vertrag über die Qualifizierungsleistung kommt direkt zwischen der anfragenden Einrichtung und dem beauftragten Fachbetrieb zustande.
Qualifizierung anfragen
Wenige Angaben genügen – wir melden uns zurück.
Qualifizierung von OP-Räumen: Wann ist eine Prüfung fällig?
Die Fälligkeit richtet sich nach der Raumklasse, dem Baujahr des OP-Raums und der Standzeit der eingesetzten HEPA-Filter.
Raumklasse Ia und Ib
Abhängig von der Raumklasse, dem Baujahr des OP-Raums und der Standzeit der eingesetzten HEPA-Filter.
Raumklasse I (1999)
In der Regel alle 12 Monate – angepasst an das jeweilige Luftführungssystem.
Nach wesentlichen Änderungen
Nach wesentlichen Änderungen an der baulichen und/oder technischen Infrastruktur ist eine erneute hygienische Abnahme erforderlich.
Rüstzonen
Auch Rüstzonen sind regelmäßig zu qualifizieren – maßgeblich sind Raumklasse, Errichtungsjahr und HEPA-Filterstandzeiten.
Prüfumfang nach Raumklassen – DIN 1946-4
Der Umfang der Qualifizierung richtet sich nach der Raumklasse und der zugrunde liegenden Fassung der DIN 1946-4.
Raumklasse Ia
Turbulenzarme Verdrängungsströmung, Requalifizierung nach DIN 1946-4:2008 und :2018.
- Leckprüfung am eingebauten Filtersystem
- Strömungs- & Temperaturprofil
- Behaglichkeitsmessungen
- Visuelle Vorprüfung mittels Prüfnebel
- Überprüfung der Strömungsrichtungen
- Ausführlicher Prüfbericht
Raumklasse Ib
Turbulente Verdünnungsströmung, Erst- und Requalifizierung nach DIN 1946-4:2008 und :2018.
- Leckprüfung am eingebauten Filtersystem
- Partikelkonzentration des Basispegels
- Erholzeitmessung
- Überprüfung der Strömungsrichtungen
- Ausführlicher Prüfbericht
Raumklasse I
TAV oder Mischströmung, individuelle Prüfkonzepte nach DIN 1946-4:1999.
- Luftkeimzahlbestimmungen
- Partikelmessungen
- Strömungs- & Temperaturprofil
- Überprüfung der Strömungsrichtungen
- Bei Bedarf: orientierende Erholzeitmessung
- Ausführlicher Prüfbericht
Bestandteile der OP-Raum-Qualifizierung
🔬 Leckprüfung am Filtersystem
Nachweis des korrekten Einbaus der endständigen HEPA-Filter (H13/H14) und der Leckagefreiheit im Betriebszustand nach DIN EN ISO 14644-3.
📊 Partikelmessung
Bestimmung der Partikelkonzentration des Basispegels im OP-Raum als Bewertungsgrundlage.
⏱️ Erholzeitmessung
Nachweis, wie schnell die Lüftung eine Partikelbelastung wieder auf das Ausgangsniveau absenkt.
🌬️ Strömungs- & Temperaturprofil
Erfassung der Luftführung, Strömungsrichtungen und des Temperaturprofils im Raum.
📄 Prüfbericht
Nachvollziehbare, normkonforme Dokumentation in Gutachtenform – aufbereitet für Audits und behördliche Begehungen.
🧭 Fachliche Bewertung
Bei Abweichungen Unterstützung bei der Bewertung der Ergebnisse und der Ableitung geeigneter Maßnahmen.
So funktioniert die Vermittlung
Anfrage
Sie beschreiben Raumklasse, Anzahl der OP-Räume und den gewünschten Nachweis.
Prüfung
Ihre Angaben werden auf mögliche Vermittlung an einen Fachbetrieb geprüft.
Vermittlung
Bei positiver Prüfung werden Ihre Daten an einen geeigneten Fachbetrieb übermittelt.
Kontakt
Der Fachbetrieb nimmt direkt mit Ihnen Kontakt auf und erstellt ein Angebot.
Ausführung
Vertrag und Ausführung liegen ausschließlich zwischen Ihnen und dem Fachbetrieb.
Häufige Fragen zur OP-Raum-Qualifizierung
Was ist eine OP-Raum-Qualifizierung nach DIN 1946-4?
Die Qualifizierung von Operationsräumen weist die lüftungstechnische und hygienische Leistungsfähigkeit eines OP-Raums nach. Je nach Raumklasse werden unter anderem Leckprüfung am eingebauten Filtersystem, Partikelkonzentration, Erholzeit sowie Strömungs- und Temperaturprofile gemessen. Die Ergebnisse fließen in einen ausführlichen Prüfbericht ein.
Wann ist eine Qualifizierung erforderlich?
Sie ist bei Inbetriebnahme (Erstqualifizierung), danach turnusmäßig (Requalifizierung) sowie nach wesentlichen Änderungen an der baulichen und/oder technischen Infrastruktur erforderlich. Die konkreten Fristen richten sich nach Raumklasse, Baujahr und HEPA-Filterstandzeit.
Welche Raumklassen unterscheidet die DIN 1946-4?
Die DIN 1946-4 unterscheidet grundsätzlich die Raumklassen I und II. Seit der Fassung 2008 wird die Raumklasse I in Ia (turbulenzarme Verdrängungsströmung, TAV) und Ib (turbulente Verdünnungsströmung, TVS) unterteilt.
Muss der OP für die Requalifizierung außer Betrieb genommen werden?
In der Regel entstehen durch die Requalifizierung keine zusätzlichen Ausfallzeiten. Der Termin wird individuell abgestimmt und die Messungen werden so geplant, dass der reguläre OP-Betrieb möglichst nicht beeinträchtigt wird.
Wer darf eine OP-Raum-Qualifizierung durchführen?
Die Qualifizierung erfordert einschlägige Fachkunde, normgerechte und kalibrierte Messtechnik sowie Erfahrung mit raumlufttechnischen Anlagen im Gesundheitswesen. Wir vermitteln Anfragen an unabhängige Fachbetriebe in Mainz und Umgebung.
Was passiert bei festgestellten Abweichungen?
Festgestellte Abweichungen werden ausführlich im Prüfbericht dokumentiert und fachlich bewertet. Die abschließende hygienische Bewertung und die Entscheidung über das weitere Vorgehen obliegen dem zuständigen Krankenhaushygieniker der medizinischen Einrichtung.
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Beschreiben Sie Raumklasse und Anzahl Ihrer OP-Räume. Wir prüfen, ob eine Vermittlung an einen geeigneten Fachbetrieb möglich ist.
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